Immer ehrlich. Nie langweilig.
Manchmal unbequem.
Neurodivergent, direkt, geerdet.
Mir fällt immer irgendwas auf. Das ist ein Versprechen.
Es ist mein Blick auf die Dinge.
Als neurodivergenter Mensch nehme ich Räume, Menschen und Dynamiken wahr, bevor sie sich als Problem zeigen. Ich sehe das Schweigen in einem Meeting, das eigentlich ein Konflikt ist. Ich höre den Tonfall in einer E-Mail, der dem Inhalt widerspricht. Ich merke, wenn jemand noch funktioniert – aber innerlich schon weg ist.
Das klingt nach einer Stärke, es kann eine sein, wenn sie richtig eingesetzt und akzeptiert wird. Es hat jedoch eine Weile gedauert, bis ich aufgehört habe, es als Fehler zu behandeln.
Klappt das immer? Nein. Auch ich lerne jeden Tag dazu.

Kein gerader Weg.
Fast 20 Jahre Agenturerfahrung.
Marketing, Kommunikation, Projektsteuerung, Konzeption, Kreation. Nie der Spezialist – immer der Generalist, der Zusammenhänge sieht, wo andere noch Einzelteile sortieren. Der unbequeme Fragen stellt, wenn alle schon in der Umsetzung sind.
Jahrelang habe ich in Strukturen gearbeitet, die nicht dafür gebaut waren. Beraten beraten, ohne je zu erklären, warum mir Dinge aufgefallen sind, die anderen entgangen sind. Das hat funktioniert – der Preis dafür war immer hoch.
Warum es keinem weiterhilft.
Masking im Job.
Es gibt einen Begriff dafür: Masking. Wenn neurodivergente Menschen so tun, als wären sie neurotypisch. Sprache, Gestik, Reaktionen – täglich angepasst. Auf Kosten von Energie, die der Arbeit gehören sollte.
Anpassung ist keine Lösung. Sie steigert den Erschöpfungsgrad enorm. Wer das erkennt, arbeitet klarer, direkter – und bleibt länger dabei.
Wahrnehmung vor Lösung.
Das ist mein Ansatz.
Erst hinschauen. Verstehen, was wirklich passiert. Dann ansprechen. Nie umgekehrt, nie gleichzeitig. Ich bringe keine fertigen Antworten mit – ich stelle zuerst die Fragen. Die können manchmal auch unbequem sein.
Das gilt im Projektmanagement, in der Kommunikationsberatung, in der Zusammenarbeit mit Unternehmen und Teams. Und es gilt für jeden Menschen, der das Gefühl hat, dass sein Umfeld ihn noch nicht wirklich sieht.
Herzlich unbequem.
Der Name ist Programm.
Herzlich – weil echte Veränderung ohne Vertrauen nicht funktioniert. Unbequem – weil Vertrauen ohne Ehrlichkeit nichts trägt.
Ich komme nicht, um zu gefallen. Ich komme, um zu sehen – und zu sagen, was ich sehe. Mit Respekt, mit Klarheit und mit dem echten Wunsch, dass etwas besser wird.
Texte zu Kommunikation,
Arbeit und Neurodiversität.
Antworten auf Fragen, die ich oft höre.
Und die jeder kennen muss.
Eine Nachricht reicht. Worum es geht,
klärt sich im Gespräch.
